Legende oder wahre Geschichte – die Suche nach einer historischen Kanone aus 1813
Seit 2022 geht der Museumsverein einer Überlieferung nach, nach dem russische Truppen auf dem Weg zur Völkerschlacht 1813 bei Leipzig in unserer Region eine Kanone verloren haben. Sie soll südwestlich von Forst am Rande der historischen Heerrstraße versunken sein.
Die Suche ist bürokratisch sehr aufwendig und die Zeitfenster der größtenteils heute landwirtschaftlichen genutzten Fläche sind zudem recht klein. Zwei bisher erfolgte Sondierungen brachten teils interessante Befunde, aber nicht das gesuchte Objekt.
In dieser Woche haben Mitglieder des Museumsvereins unter Anleitung von Amanda Petke (Masterstudentin für Grabungstechnik, Konservierung und Restaurierung) das letzte noch unerforschte rund 4000 qm große Teilstück sondiert. Jetzt heißt es erst einmal abwarten und schauen, was die Messtechnik aufgezeichnet hat. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege (BLDAM) wird danach entschieden, ob und wo Grabungen sinnvoll sind.
Ein wirklich interessanter Nachmittag, der bei wunderbarem Wetter mit einem reichhaltigen Picknick ausklang. DANKE an alle, die sich heute eingebracht haben!
Fotos: F. Henschel, A. Hanschke, T. Haß





























