Forster Jahrbuch für Geschichte und Heimatkunde 2014

7,50

Beschreibung

Vorwort

Meine sehr verehrten Leserinnen und Leser, Sie halten die 10. Ausgabe des „Forster Jahrbuches für Geschichte und Heimatkunde“ in den Händen! Eine runde Zahl, ein kleines Jubiläum und, ohne übertreiben zu wollen, eine kleine Erfolgsgeschichte.

Im Jahr 2003, als der Gedanke für eine solche Publikation im Verein geboren wurde, ahnte niemand von den Beteiligten, dass sich diese Schriftenreihe zu einem solchen „Dauerbrenner“ entwickeln könnte, wie es nun aber geschehen ist.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es in den letzten Monaten lange und mitunter schwierige Diskusionen über die Weiterführung dieser Buchreihe gab. Der enorme Arbeits- und Zeitaufwand, der hinter diesen Büchern steckt und der ausschließlich von ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern erbracht wird, ließ den Gedanken an eine Aufgabe des Buches aufkommen. In letzter Konsequenz und durch neue Impulse sind Redaktion und Verein übereingekommen, das Jahrbuch weiterzuführen, allerdings mit der Einschränkung, dass es „nur“ alle zwei Jahre eine neue Ausgabe geben wird.

Ich denke, dass es ein guter Entschluss ist, damit auch weiterhin die Herausgabe der Buchreihe gesichert bleibt und in gleich guter Qualität dem interessierten Leser vorgelegt werden kann.

Lassen Sie uns jetzt aber einen Blick in die aktuelle Ausgabe des Jahrbuches werfen, das wiederum eine Fülle von Themen birgt, die Ihr Interesse wecken werden.

Neben einigen Beiträgen, die ihre Weiterführung bzw. ihren Abschluss erfahren, finden sich natürlich auch wieder neue, aufschlussreiche Beiträge unserer Autoren, die erstaunliches für die „Nachwelt“ recherchiert haben.

Aus dieser Vielfalt seien nur beispielhaft die Beiträge von Frank Henschel zum Forster Erfinder und Techniker Franz Wisniewski, von Manfred Meier zur Sotschi-Bar und zum Kino-Café und von Kristian Schmidt zur Bruchmühle in Groß Kölzig genannt. Als neue Autoren im Jahrbuch können wir Wolfgang Grätz und Michael Weiß begrüßen, die den Zusammenhang zwischen Forster Tuchen und Kölziger Braunkohle beleuchten. Dank auch an Ingrid Ebert, Torsten Richter und Gerd Kundisch, die in bewährter Form Beiträge zur Verfügung stellten, die das Leben, das Schaffen und die Freizeitaktivitäten in und um Forst betreffen.

Sehr geehrte Leserschaft, auch wenn ich mich Jahr für Jahr wiederhole: An dieser Stelle möchte ich aufrichtig und ausdrücklich Danke sagen! Dank an das Redaktions-Team des Jahrbuches unter Federführung von Angela Maaß, Dank an die Autoren für Ihre Zu- und Mitarbeit an diesem Band und Dank an unsere Sponsoren, die uns hoffentlich weiterhin die Treue halten werden, auch wenn dieses Buch nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus erscheint.

Für diese Ausgabe wünsche ich allen Jahrbuch-Freunden viele interessante Stunden beim Lesen und wenn Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, eine Idee zu einem ins Jahrbuch passenden Thema haben, dann sind Sie bei unserer Redaktion jederzeit herzlich willkommen!

HagenPusch

Inhalt

    • Die Sotschi-Bar  und das Kino-Café
    • Forster Tuche und Kölziger Kohle – zur Geschichte der Braunkohlengrube Conrad
    • Der Groß Kölziger Bruch und die Bruchmühle
    • Baptistischer Gesangverein gründete sich 1904
    • Ehrenbürger der Stadt Forst (Lausitz), Teil 4, 1919
    • Einige Aspekte der Naturdenkmalpflege und des Naturschutzgedankens in der Region um Forst (Lausitz) von 1919 bis 1945
    • 100 Jahre Rosengarten – über 100 Jahre Gartenbau in der Stadt Forst (Lausitz) Erinnerungen an die Gärtnereien
    • Wo die Niederlausitz den Himmel küsst. Ein Besuch auf dem Rückenberg bei Sorau
    • Die Straßennamen der Stadt Forst (Lausitz). Straßennamen als Spiegel ihrer Zeit. Teil 4
    • Patente Forster – Forster Patente. 1877 bis 1945
    • Franz Wisniewskie sen. – ein Forster Techniker und Erfinder
    • Entdeckungen in Zasieki/Berge, Janiszowice/Jähnsdorf und Brody/Pförten ann 1992
    • „Sie war in den Blaubeeren“. Entschuldigungszettel aus dem Jahre 1948 als interessante Zeitzeugen
    • „Gut Lurch“. Ein Rückblick in die Geschichte der Aquaristik/Terraristik in Forst, der Zeit unserer Großeltern und Eltern. Teil 3: 1939-2007
    • Über die Noßdorfer Wassermühle und andere ehemalige Wassermühlen in der Region um Forst (Lausitz)

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