Geschichte der „Hänsel-Werke“ beim Geschichtsstammtisch thematisiert

Der 88. Geschichtsstammtisch des Forster Museumsvereins bildete den Auftakt der 1. Forster ModeTage. Auf der Empore im Innenhof des Objektes Gubener Straße 7 versammelten sich rund 50 Geschichtsinteressierte, um Wissenswertes zu den Themen Hänsel-Fabrik, dem „Hänsel-Echo“ und dessen Grafikers Harald Schwerdtfeger zu erfahren.

Die „Handelsgesellschaft Hänsel & Co.“ war das erste Unternehmen weltweit, das Rosshaar kontinuierlich zu einem Faden verweben und fabrikationsmäßig herstellen konnte. Ein kurzer historischer Abriß brachten den Besuchern die über 100jährige Geschichte der Hänsel-Werke näher.

Großen Anteil am Erfolg der Hänsel-Werke hatte das „Hänsel-Echo“ aus dem werkseigenen Verlag. Der Vorläufer der heutigen Modezeitschriften erreichte in Spitzenzeiten eine Auflagenstärke von 120.000 Exemplaren in Europa und Übersee. Der Grafiker Harald Schwerdtfeger setzte dabei die Modelle gekonnt in Szene.

Für kühle Getränke bei den schwülwarmen Temperaturen sorgte Thomas Alisch vom „Manchester“ mit seinem Team.

Präsentiert wurde ebenfalls das neue „Hänsel-Echo“, das zu den ModeTagen neu aufgelegt wurde.

Ein schon älteres Video zur Thematik erschien auf LR online: https://www.youtube.com/watch?v=yPy2qkufHuo