Mut zur Lücke und Rhönradsport kann spannend sein…
Die Forster Sportgeschichte mit vielen Veranstaltungen und Protagonisten in 90 Minuten Geschichtsstammtisch zu packen, ist wohl ein aussichtsloses Unterfangen und braucht Mut zu großen Lücken.
Mit ein paar Filmschnippeln präsentierte Thoralf Hass den über 100 Besuchern die wohl publikumsstärksten Sportveranstaltungen wie das große Sportfest in den 1930er Jahren und das 100-km-Mannschaftszeitfahren 1984, das als Olympia-Ersatz für die vom „Ostblock“ boykottierten Olympischen Spiele in Los Angeles ausgetragen wurden. 40 000 Zuschauer sollen die Rennstrecke zwischen Forst und Eichwege gesäumt haben.

Unerwartet spannend war der Abschnitt über die DDR-Meisterschaften im Rhönrad-Turnen, die 1982 in der Turnhalle in der Bahnhofstraße stattfanden. Dazu reiste sogar der mehrfache DDR-Meister Dr. Jörg Winkler aus Magdeburg an und wusste spannende Anekdoten zu erzählen. So wurde für das DDR-Fernsehen der Hallenboden aufgesägt, unter dem sich eine fast vergessene Sprunggrube befand. Die aus dem Fußboden heraus gefilmten Szenen rückten die Randsportart Rhönradturnen in eine neue Perspektive.

Eine große Lücke der Forster Sportgeschichte wird 2027 geschlossen. Dann geht es um den Fußball und eine Forster Mannschaft, die Deutscher Fußballmeister war … aber dann doch irgendwie wieder nicht.








