Frank Heiber präsentierte seine umfangreichen Forschungen
Manchmal ist das zeitliche Format des Forster Geschichtsstammtisches einfach zu kurz. Heute war so ein Abend! Knapp hundert Gäste kamen ins „Forster.“, um etwas zum jüdischen Leben in Forst zu erfahren.
Obwohl sich Frank Heiber erst wenige Jahre mit dem Thema beschäftigt, hat er einen enormen Wissensschatz dazu zusammentragen. Anhand seiner beachtlich tiefen und detailreichen Forschungen auf der halben Welt, konnte er über die Entwicklung der hiesigen jüdischen Gemeinde, über ihre Protagonisten, über jüdische Vereine und Unternehmer, Geschäfte sowie wichtige Biografien berichten. Ein Vortrag, der durchaus das Potential einer 2 oder 3-teiligen Serie gehabt hätte.
Von einer überraschenden Entdeckung sprach Heiber am Ende seines Vortrages. Tatsächlich ist eine Forster Tora-Rolle bis heute erhalten geblieben. Aus Forst gelangte sie nach Shanghai und ist nun im Holocaust Center in Pittsburgh USA ausgestellt. Aber das ist eine gesonderte Geschichte.
Fotos: Frank Henschel





