Forster Geschichte
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Newsarchiv 2008

Lausitzer Rundschau vom 26.01.2008

Themen für das kommende Jahrbuch stehen bereits fest

Forster Geschichte weiter geschrieben

Auch das Forster Jahrbuch für Geschichte und Heimatkunde des Jahrganges 2009 soll wie seine vier Vorgänger ein breit gefächertes Spektrum an thematischen Beiträgen aus vielen Lebensbereichen der Stadt Forst und ihrer Umgebung enthalten. Die Vorarbeiten dazu haben bereits begonnen.

Foto: Gerd Kundisch

Vorbereitungen für das Forster Jahrbuch 2009: Dr. Jan Klußmann, Manfred Geisler, Herbert Schulze, Frank Owczarek, Hagen Pusch, Leonhard Koch, Angela Maaß und Günter Wolf (von links) gehören mit zu den Autoren, die sich der Forster Geschichte widmen.

Den inhaltlichen Rahmen stellte Hagen Pusch, Vorsitzender des Museumsvereins, bei einer ersten redaktionellen Zusammenkunft vor, an der nicht nur bekannte Autoren teilnahmen. Auch neue und jüngere Geschichtenschreiber konnte Pusch begrüßen, die einen Beitrag für das mittlerweile dann 5. Forster Jahrbuch liefern wollen.

Eine gute Grundlage bieten bereits jene Beiträge, die als Überhang vom Jahrbuch 2008 auf eine Veröffentlichung warten. Hierzu zählt die Dorfgeschichte Weißagks im Zusammenhang mit den Ausgrabungen in der Kirche vor deren Abriss, die Geschichte des Tuchfabrikanten Klinsch und die des Neißewehres auf der Wehrinsel. Auch die Chronik der Familie Stübner und die des Sacroer Karnevalvereins sollen viele Leser in ihren Bann ziehen. Eine feste Zusage gibt es von Leonhard Koch, der die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Forst seit 1945 beleuchten will. Günter Wolf wird die Geschichte des Forster Männergesangvereins 1832 zu Ende bringen und Max-Uwe Mrose ist mit der Erarbeitung der Firmengeschichte beschäftigt, die mit seinem Großvater begann. Frank Henschel möchte in seinem Beitrag die Spendenbereitschaft der Forster zur Sanierung der Stadtkirche würdigen und Jürgen Grumbt wird sich in seinem Beitrag der 300-jährigen Postgeschichte widmen.

Der Name Carl-Alfred Hammer ist vielen Forstern noch geläufig. Dessen Leben will Dr. Jan Klußmann den Lesern näher bringen. Weitere Themen werden unter anderem das hundertjährige Bestehen der früheren Luisen- und späteren Oberschule sein, die bis zu ihrer Schließung den Namen Johann Wolfgang Goethes trug. Auch das Forster Freibad, das im kommenden Jahr auf ein rundes Jubiläum verweisen kann, soll im neuen Jahrbuch vertreten sein. Interessante Beiträgen sind von Frank Owczarek und von Herbert Schulze zu erwarten, die die Historie des Forster Hofes beziehungsweise das 90-jährige Bestehen des Forster Wassersportvereins zum Inhalt haben.

Koordiniert wird die Arbeit von Angela Maaß, die nicht nur den Abgabetermin für die einzelnen Beiträge im April im Auge behalten muss. Auch liegt schon jetzt der Termin bei der Druckerei fest, damit das Forster Jahrbuch 2009 allen an der Forste Geschichte interessierten Lesern wie geplant am 13. November vorgestellt und präsentiert werden kann.