Wäsche waschen
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Newsarchiv 2007

Lausitzer Rundschau vom 15.08.2007

Waschtag im Brandenburgischen Textilmuseum

Nasser Spaß beim Wäsche waschen

Forst  Die Kinder des Schülerfreizeitzentrums (SFZ) konnten gestern waschen wie vor 100 Jahren. Im Hinterhof des Brandenburgischen Textilmuseums stehen 15 Kinder an Waschbrettern und vor Waschzubern. «Die haben wir extra für euch dreckig gemacht.

Foto: Foto. Christiane Dohnt

Normen Richter (8)

Jetzt müsst ihr mal zeigen, wie gut ihr waschen könnt» , sagt Cindy Sauer (22), Angestellte des Textilmuseums den Feriengästen. Das ist vor allem eine nasse Angelegenheit. Ganz eifrig sind alle bei der Sache und nehmen auch gern die Hilfe von Cornelia Gäbler (35), Museumspädagogin, in Anspruch. «Du drehst nach rechts, und ich drehe nach links» , sagt sie der kleinen Celina Jeß (7) und beginnt mit dem Auswringen der nassen Wäsche.

Bevor Celina und ihre Freunde selber an die Arbeit gehen konnten, hatte Stefan Buss (46), Museumstechniker, den wissbegierigen Schülern Waschmaschinen der letzten 100 Jahre sowie Mangel & Co. gezeigt und ihre Unterschiede erläutert. «Früher musste man für das Wäsche waschen viele Stunden Arbeit in Kauf nehmen» , erklärt er seinen Zuhöhrern, die große Augen bekommen.

Und dann hieß es für alle «ran an die Wäsche» . An den Zubern wurde kräftig mit Seife und Bürste geschrubbt, auch wenn der eine oder andere Liter Wasser daneben ging. «Die Jeans muss doch wieder sauber gehen» , sagt Normen Richter (8) und schrubbt, bis auch der letzte Fleck beseitigt ist. Mit hochrotem Kopf, aber glücklich über das Resultat, hält er seine nun fleckenlose Hose in die Luft. «Das ist saubere Arbeit» , resümiert der Achtjährige.