Zwischenbilanz Rolltuchausstellung
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Newsarchiv 2005

Lausitzer Rundschau vom 17.10.2005

Sonderschau ist bis zum 20. November zu sehen

Rolltuchausstellung mit guter Resonanz

Forst.  Rund 350 Besucher wurden bisher in der Sonderausstellung «Komm lass uns mal die Rolle drehen» im Brandenburgischen Textilmuseum Forst gezählt. In der Ausstellung, die noch bis zum 20.November geöffnet ist, werden neben einer Sammlung von Rolltüchern aus verschiedenen Zeitepochen auch Rollen und historische Bügeleisen gezeigt. «Am meisten beeindruckt sind die Besucher von der Vielfalt der Muster, die in die Rolltücher gewebt wurden» , sagt Museums-Geschäftsführerin Angela Maaß.

Gisela Meyer, die ihre umfangreiche Sammlung dem Museum zur Verfügung stellte, führte am vergangenen Samstag eine Berliner Besuchergruppe selbst durch die Ausstellung.

Die Berlinerin arbeitete einst als Gemeindekrankenschwester und erhielt 1988 ihr erstes Rolltuch von einer alten Dame geschenkt. Es wurde zum Grundstock ihrer Sammlung, die mittlerweile über 470 Stücke zählt. Von denen sind etwa 100 zu sehen, die hauptsächlich aus dem Schlesischen kamen.

Das älteste Rolltuch stammt aus dem Jahr 1875, das jüngste aus den 1930-er Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung mit Fotos aus dem alten Berlin und Emaille-Schildern, die beispielsweise auf die „Elektrische Drehrolle zur Benutzung“ oder auf eine „Gefahrlose elektrische Wäschemangel – zur gefl. Benutzung geliefert von der Thür. Wäscherollenfabrik Gustav Faßbohm in Gera“ hinweisen.  (gk)