Vereinsarbeit
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Newsarchiv 2004

Lausitzer Rundschau von 06.01.2004

Textilindustrie im Mittelpunkt

Forst.  Schon seit über zehn Jahren stellt sich der Forster Tuchmacher die Aufgabe, die Tradition der Tuchherstellung in der Region zu pflegen. Besonders setzen sich die Vereinsmitglieder auch dafür ein, dass jährlich Nachwuchs für die Textilindustrie in der Region ausgebildet wird.

Wer, wenn nicht ein gut ausgebildeter Nachwuchs solle denn das Tuchmacherhandwerk und die Textilindustrie in der Region erfolgreich fortführen, so der Vorsitzende des Forster Vereins, Dr. Gerhard Pohl. Und so fühlt sich der Verein seit Jahren gemeinsam mit dem Forster Oberstufenzentrum und der Industrie- und Handelskammer in der Pflicht, für den Nachwuchs zu sorgen. So konnten jedes Jahr etwa 20 Auszubildende ihre Tätigkeit in den Textilbetrieben der Region aufnehmen.

Leider existieren von den vielen ehemaligen Textilbetrieben nur wenige. So gibt es nun auch in Forst keinen Bereich der Weberei mehr, denn die Forster Web- und Strickwaren produziert nicht mehr.

Aber die derzeit über 20 Vereinsmitglieder verstehen es dennoch, das Tuchmacherhandwerk weiter zu pflegen. So war es der Tuchmacherverein, der eine textile Schauwerkstatt im Brandenburgischen Textilmuseum einrichtete.

Großen Wert legen die Vereinsmitglieder auch auf ihre eigene Weiterbildung. So ist man immer daran interessiert, neue moderne Techniken in der Textilherstellung kennen zu lernen. Auf Exkursionen in andere Textilbetriebe und auf Symposien, die der Verein zum Teil selbst organisierte, gewannen die Vereinsmitglieder neue fachliche Erkenntnisse.  (en)