TIM - Theater im Museum
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Newsarchiv 2000

TIM - Theater im Museum

Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere

Meldung vom 4. Dezember 2000

Am Samstag, dem 2. Dezember 2000, kamen über 120 Gäste in das Brandenburgische Textilmuseum Forst (Lausitz) zum Theaterstück "Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere". Die Aufführung der Schüler der Klasse 4b der Forster Grundschule Noßdorf unter Leitung der Lehrerin Renate Birnfeld begeisterte durch engagiertes Spielen der Kinder.

Flötenkonzert vor dem Theaterstück Der Fuchs als Staatsanwalt. Schwein: Meine 300 Kinder sind gefressen worden... Begeisterung auch bei den Kleinsten.
Affe: Ich bin doch nicht der Stammvater dieses Monstrums! Über 120 Gäste im Museum. Dank von Frau Maaß, Geschäftsführerin des Museumsvereins.


Die Tiere klagten den Menschen wegen vielerlei Missetaten an, eine unermeßlich große Zahl von unschuldigen Tieren umgebracht, gefressen, gequält, geschlagen, hingerichtet, gejagt, erschossen und überfahren zu haben. Wegen den untierischen Quälereien und Massenmorde stand der Mensch vor dem Gericht der Tiere.

Schuldig oder unschuldig, das hatte das Gericht unter dem Vorsitz des Löwen herauszufinden. Der Fuchs als Staatsanwalt rief mehrere Tiere in den Zeugenstand, die über die Vergehen der Menschen berichteten. Da waren die überfahrenen Igel und Frösche, die Schlangen, die als Geldbeutel oder Damenhandtasche endeten, Mäntel und Bettvorleger aus Leopardenfell, die mit Knoblauch und Kräuterbutter gegessenen Schnecken, die Tierversuche an Affen und viele andere Beispiele.
Lediglich der Bandwurm und der Hai lobten den Menschen als Grundlage ihrer Existenz. Auch Hund und Maus konnten sich nicht beklagen.
Schließlich wurde der Mensch nach Eingestehen seiner Schuld und dem Gelöbnis auf Besserung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Das Stück wurde durch ein Flötenkonzert der Klasse, sowie durch Klavier- und Keyboardstücke eingeleitet.