Naturschutz und Stadtgeschichte
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Newsarchiv 2000

Naturschutz und Stadtgeschichte

Meldung vom 17. November 2000
Detlef Kalina, Naturschutzbund Forst (L.)

Naturschutz und Stadtgeschichte war das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung des Naturschutzbundes Forst (L.) und des Museumsvereins am 6. November 2000 im Museum. Sven Zuber berichtete über die Naturereignisse verschiedenster Art aus der Forster Chronik. Von Heuschreckenplagen, dem Kamel von Wallenstein und der Seidenraupenzucht war zu berichten. Schließlich wurden die großen Forster Naturschutzveteranen Paul Decker, Hermann Standke, Ernst Behr und Max Balde gewürdigt. Leonhard Koch konzentrierte sich auf die Geschichte des Hain des Naturschutzes, der aus der ursprünglichen Freilandanlage der Aquarianer hervorgegangen ist, und nach dem 2. Weltkrieg liebevoll wieder aufgebaut wurde. Leider zeugen heute nur noch spärliche Überreste im Gelände von der damaligen großartigen Idee.

Die Entwicklung des Naturschutzes nach 1945 bis in die heutige Zeit war Thema von Detlef Kalina. Bemerkenswert waren u.a. die Ausführungen über das Verhältnis der sowjetischen Besatzungsmacht zum Naturschutz.

Den Abschluß bildete nochmals Sven Zuber mit Ausführungen zur Entstehung und dem Verbleib der großen naturkundlichen Abteilung des Forster Museums. Die Exponate sind heute bis auf wenige Ausnahmen alle im Naturkundemuseum Cottbus.