Aktuelle Stadtgeschichte
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Newsarchiv 2000

Lohmühlgraben zeigt sein Gesicht

Aktuelle Stadtgeschichte 

Meldung vom 4. Dezember 2000
7. November 2000, rechts: Gewölbe des Lohmühlgrabens 7. November 2000, rechts: Gewölbe des Lohmühlgrabens 4. Dezember 2000: Hausfront richtet sich nach Flußverlauf

Der Forster Lohmühlgraben trat bei Bauarbeiten in der Promenade kurzzeitig zu Tage. Der natürliche Flußverlauf zweigt südlich des alten Stadtkerns, etwa in Höhe der Kleinen Amtstraße / Max-Fritz-Hammer-Straße aus dem Mühlgraben ab, umschließt die Altstadt auf der westlichen Seite und mündet etwa in Höhe der Kirchstraße wieder in den Mühlgraben. Die archäologischen Ausgrabungen im Herbst 1999 sicherten die Erkenntnisse, dass der Flußverlauf tatsächlich die Stadtgrenze bei der mittelalterlichen Ortsgründung war und endsprechend befestigt wurde.
Der Lohmühlgraben wurde in den zwanziger Jahren kanalisiert und verschwand fast aus dem Gedächtnis der Forster. Die derzeitigen Bauarbeiten im Bereich Promenade/Gerberstraße/Thumstraße/Beethovenstraße legten kurzzeitig Teile des Gewölbes des kanalisierten Lohmühlgrabens frei. Die neue Hausfront muß sich nach dem Verlauf des unterirdischen Grabens richten und verläuft daher nicht parallel zur Straße Promenade.