Forster Tuche
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Ausstellungsarchiv

Forster Tuche für moderne Menschen.

Handelsbeziehungen der Textilindustrie in den 1920er und 1930er Jahren

27.09.2008 - 11.01.2009

Die Tuchstadt Forst (Lausitz) war zur Zeit ihrerwirtschaftlichen Blüte Anfang des 20. Jahrhunderts als „Deutsches Manchester“ bekannt. Als eines der größten deutschen Zentren der Textilproduktion unterhielt Forst weit reichende Handelsbeziehungen zu regionalen und überregionalen Metropolen. Doch welche Voraussetzungen waren dafür notwendig, diese Position zu erlangen? Welche Schwierigkeiten gab es, insbesondere in den 1920er und 1930er Jahren? Erster Weltkrieg, Inflation, Weltwirtschaftskrise sowie nationalsozialistische Wirtschaftspolitik gingen auch an Forst (Lausitz) nicht spurlos vorüber. Wie schaffte es die Forster Textilindustrie, weiterhin am Markt präsent zu sein und seine Vorrangstellung zu behaupten? Neben den Metropolen Berlin und Breslau gab es weitere Länder und Städte, in welche Forster Textilbetriebe wie Friedrich Schmidt, Hermann Bergami und C.H. Pürschel lieferten. Eine besondere Rolle spielte die Rosshaarproduktion von Hänsel & Co.

Die Ausstellung gehört zu den geförderten Projekten innerhalb von Kulturland Brandenburg 2008.

Kulturland Brandenburg 2008 wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg.

Mit freundlicher Unterstützung der brandenburgischen Sparkassen gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Land Brandenburg.