Erwin Kurtze
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Ausstellungsarchiv

Erwin Kurtze

Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen

18. September 1999 bis 29. November 1999

v.l.n.r.: Dr. Gerhard Reinfeld, Erwin Kurtze, Beate Schneider Bilder
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Laudatio
Finissage

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Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze

Ausstellungseröffnung 17.09.1999

Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze

 

Erwin Kurtze: Malxelandschaft  

Malxelandschaft
Öl auf Hartfaser; 1952; 49x58 cm

Ausstellungseröffnung Erwin Kurtze

Ausstellungsförderer Uwe Mrose im Gespräch mit Bürgermeister Dr. Gerhard Reinfeld

 

Information zur Ausstellungseröffnung

Am Freitagabend, 17. September 1999, wurde im Brandenburgischen Textilmuseum Forst (Lausitz) eine Ausstellung des Künstlers Erwin Kurtze eröffnet. Die anwesenden 110 Gäste feierten begeistert die Vernissage. Der 89jährige Maler lebt heute in Cottbus und war mit seiner Familie anwesend. Dutzende Blumensträuße und unzählige Signaturen im extra erschienenen Ausstellungskatalog zeugten von der Hochachtung und der Begeisterung der Anwesenden.

Der Bürgermeister der Stadt Forst (Lausitz), Dr. Gerhard Reinfeld, würdigte seine Werke ebenso, wie Beate Schneider, die Vorsitzende des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V., in ihrer Laudatio.

Die Eröffnung wurde von dem jungen Cottbuser Künstler Fabian Ludwig, der mit Erwin Kurtze gemeinsam in einem Haus wohnt, am Klavier musikalisch umrahmt. Auch er wurde begeistert gefeiert.

Erwin Kurtze engagierte sich auch in der Forster Arbeitsgemeinschaft "Bildende Künste", deren Erinnerungen Jürgen Roy nochmals wach rief.

Der Katalog zur Ausstellung wurde durch den Cottbuser Grafiker Rudolf Sittner gestaltet und enthält auch das umfangreiche Ausstellungsverzeichnis. Rezensionsexemplare sind im Museum erhältlich.

Die Ausstellung des Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e.V. endet am 29. November 1999 mit einer Finnisage.

Grußworte, Dr. Gerhard Reinfeld
Bürgermeister der Stadt Forst (Lausitz)

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich darf Sich alle ganz herzlich im Brandenburgischen Textilmuseum Forst (Lausitz) begrüßen.

Nach einer Geschichtsausstellung - "Fragmente Forster Stadtgeschichte" und einer Fotoausstellung "Am Ende einer Zeit" - ist es mir eine besondere Freude, heute eine Kunstausstellung eröffnen zu dürfen.

Das Thema lautet kurz und bündig:

Erwin Kurtze - Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen.

Begrüßen möchte ich ganz besonders in unserer Mitte den Künstler und gebürtigen Forster Erwin Kurtze.

Ich glaube es verraten zu dürfen, Herr Kurtze hatte in diesen Tagen

Geburtstag und ist 89 Jahre alt geworden - ein wirklich gesegnetes Alter. Herr Kurtze, ich darf Ihnen an dieser Stelle im Namen der Stadt Forst und auch des Museumsvereins nachträglich ganz herzlich zu Ihrem Geburtstag gratulieren. Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute, vor allen Dingen Gesundheit und fortwirkende Schaffenskraft. Und schließlich ist so ein Geburtstag auch ein Anlaß Dank zu sagen für die Bereicherung, die wir durch Ihre Bilder - Ihr Werk erfahren dürfen.

Sie, Herr Kurtze, haben in den annähernd 70 Jahren Ihres Wirkens mit Ihrem sprichwörtlichen Enthusiasmus und Ihrer Tatkraft ein malerisch vielfältiges und vielzähliges Werk geschaffen.

Ich bin nicht genügend Kunstkritiker, um alle Seiten Ihres Schaffens qualifiziert würdigen zu können.

Hervorheben möchte ich das Hauptmotiv Ihrer Bilder: die Darstellung der heimatlichen Umgebung und dabei ganz besonders die Teichlandschaften um Jamno und Mulknitz.

Ein besonderer Reiz Ihrer Bilder liegt für den Betrachter in der Farbigkeit, in den Stimmungen, die Sie einfangen und in Farben umsetzen.

Sie entdecken mit dem Auge des Malers die verborgenen Schönheiten unserer Heimat, Sie zeigen, wie lebens- und liebenswert unsere Umgebung ist und werden dadurch zu einem engagierten Interpreten unserer märkischen Landschaft.

Die heute zu eröffnende Ausstellung umfaßt über Hundert Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus Museums- und Privatbesitz.

Man kann sagen, sie ist eine Präsentation Ihres Lebenswerkes.

Dank und Anerkennung möchte ich dem Museumsverein aussprechen, dass er diese Ausstellung möglich gemacht hat, und es ist mir auch ein besonderes Bedürfnis an dieser Stelle, für die Unterstützung des Museumsvereins durch private Leihgeber und durch die Firma Mrose zu danken.

Laudatio,
Beate Schneider, Vorsitzende des Museumsvereins der Stadt Forst (Lausitz) e.V.

Beate Schneider, Vorsitzende Museumsverein

Zur heutigen Ausstellungseröffnung möchte ich Sie hier im Brandenburgischen Textilmuseum sehr herzlich begrüßen.

Der heutige Abend ist zugleich die Premiere für eine neue Ausstellungsreihe unter dem Thema "Künstler aus Forst", in der wir Werke von in Forst geborenen oder hier tätigen Künstlern vorstellen möchten. Denn auch die bildende Kunst gehört zur Geschichte unserer Stadt. Allerdings wollen wir damit nicht einer Heimattümelei das Wort reden. Wir stellen Werke von Künstlern also nicht aus, weil sie die Jamnoer Teichlandschaft, den Rosengarten u.s.w. gemalt haben, sondern wir veranstalten diese Ausstellung, weil es auch gute Maler in oder aus Forst gibt, die Werke geschaffen haben, die reich in ihrer Entwicklung und in ihrer künstlerischen Substanz sind und drohen in Vergessenheit zu geraten. Wer kennt heute Robert E. Stübner, dessen Bilder von Kostümfesten und Maskenbällen die "Goldenen Zwanziger" in einer Farbenpracht wiedergeben und nicht nur auf großen Berliner und Dresdner Kunstauststellungen ihre "Fans" fanden? Oder die Gemälde und Zeichnungen von Paul Thumann, einem Lehrer des bekannten Impressionisten und ehemaligen Präsidenten der Berliner Akademie der Künste Max Liebermann? Die Werke von Richard Flockenhaus sind vielen sicherlich durch den "Stöberabend" im Januar diesen Jahres bekannt geworden. Verdankt doch unser Museumsverein den Forster Ärzten und Apothekern auf Initiative von Herrn Dr. Weser, die Erwerbung des künstlerischen Nachlasses von Flockenhaus, dem auch in nächster Zeit eine Ausstellung gewidmet sein wird.

Aber auch die zeitgenössischen Maler sind aus dem öffentlichen Blickfeld fast verschwunden und der jungen Generation unbekannt.

Die erste Ausstellung in der Reihe "Künstler aus Forst" ist Erwin Kurtze gewidmet, der vor drei Tagen seinen 89. Geburtstag feierte und zu dem ich im Namen des Museumsvereines nachträglich die herzlichsten Glück- und Segenswünsche übermitteln möchte.

Erwin Kurtze gehört zu jenen bildenden Künstlern aus Forst, die besonders die Schönheit der Natur um ihre Heimatstadt, die Selbstverständlichkeit ihrer malerischen Existenz und ihren Stimmungsgehalt für ihre Malerei entdeckten.

Es ist natürlich nicht das erste Mal, daß Werke von Erwin Kurtze in Forst zu sehen sind. Doch seit der letzten Ausstellung zu Ehren seines 60. Geburtstages sind fast dreißig Jahre (fast eine Generation) vergangen, in dieser Zeit war Erwin Kurtze weiterhin künstlerisch tätig und hat sich an der heimatlichen Landschaft ebenso "festgesehen", wie an den Küsten- und Berglandschaften seiner Urlaubsorte oder an den herrlichen Blumen aus dem Garten.

Das Lebenswerk des Malers Erwin Kurtze, das den weiten Zeitraum dreier Generationen umfaßt, steht in einer bemerkenswerten Geschlossenheit heute vor uns. Die Freiheit der künstlerischen Mittel, die wir an seinem reifen Altersstil beobachten, ist nicht durch direkte Einwirkungen von außen her bestimmt, sondern Ergebnis einer konsequenten persönlichen Entwicklung. Revolutionären Wegen ist Kurtze in seiner Malerei nie gefolgt. Neue Entwicklungsphasen der Kunst, wie etwa Expressionismus oder Neue Sachlichkeit und nach dem zweiten Weltkrieg den sozialistischen Realismus haben ihn nur oberflächlich oder überhaupt nicht berührt. Seine Kunst steht mit beiden Füßen auf dem Boden der Erscheinung der wirklichen Welt. Wenn auch in ihren höchsten Blüten das persönliche Temperament eine ganz selbständige Rolle spielt, indem es sich vermittels der künstlerischen Phantasie über das erhebt, was Realismus und Naturalismus im eigentlichen Sinn nennt, so ist das Objekt doch immer dem Kreise der wirklichen Dinge entnommen.

1910 in Sommerfeld (heute Lubsko / Polen) geboren, geht er als Achtzehnjähriger nach seiner Lehre als Dekorationsmaler an die Kunstschule in Berlin-Charlottenburg, erhält dort eine künstlerische Ausbildung und erwirbt sich die Grundlagen seiner Kunst als Autodidakt. 1932 stellt Kurtze zum ersten Mal in seiner Geburtsstadt Sommerfeld aus. Ein Bild von dieser Ausstellung, das Pastell "Blick über die Dächer der Thumstraße" können Sie am Beginn des Ausstellungsrundganges dort an der Stellwand sehen. Es ist heute im Besitz unseres Museums. Dieses frische und spontan wirkende Pastell gibt eine Momentaufnahme wieder und ist zugleich ein Einblick in die Kleinteiligkeit und Idyllik von Teilen der Stadt, die später von der "großstädtischen" Bauwelle und mit wenig architektonischem Gespür überrollt wurden.

Seit 1932 ist Erwin Kurtze selbstständig als Kunstmaler in Forst tätig. Neben den Tätigkeiten zum sogenannten "Broterwerb", wie Plakat- und Schriftenmalen, nutzt Erwin Kurtze besonders die frühen Morgenstunden um in der Natur zu zeichnen. 1943 wird er zum Militärdienst verpflichtet und gerät im Mai 1945 für einige Monate in amerikanische Gefangenschaft. 1946 kehrt Erwin Kurtze zu seiner Familie nach Forst zurück. Erschüttert von der sinnlosen Zerstörung der Stadt entstehen die Ruinenbilder (an der Wand hinter mir). Sie sind eine aufgezeichnete Topographie der Stadt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Mut und im Bewußtsein der eigenen Kraft vermag es Erwin Kurtze, den Lebensunterhalt für seine Familie auch in den schwierigen Jahren zu verdienen.

Er malt in der Natur, im Atelier, in den einst für Forst typischen Tuchfabriken und porträtiert in einigen Probenpausen Forster Artisten. Im Atelier der Cottbuser Künstlerin Hilde Möller bemüht sich Erwin Kurtze um künstlerische Weiterbildung. 1948 wird er Mitglied in der Arbeitsgruppe Bildende Kunst in Forst, mit der uns im Anschluß Herr Roy bekannt machen wird. Herr Roy leitete u.a. diese Gruppe. Das kritische Miteinander während der gemeinsamen Arbeit an Studienabenden, auf Kunstreisen und der künstlerische Austausch auf Ausstellungen befruchteten Erwin Kurtzes Malerei. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die "Malxelandschaft", das wir auch als Motiv für den Katalog und das Plakat wählten. Es geschieht nicht viel in diesem schlichten Landschaftsausschnitt, der den von Bäumen umsäumten Weg an der Malxe zeigt. Das Sujet interessiert als solches wenig. Es ist Folie für zarte Lichtreflexe. Das Gemälde fordert vom Betrachter optische Empfänglichkeit für feine Abstufungen von Schatten und Helligkeiten. Farbe und Licht entfalten sich zu freiem Spiel und stufen die Flächen nuancenreich ab.

Neben der Ölmalerei ist auch das Aquarell für Erwin Kurtze ein wichtiges künstlerisches Ausdrucksmittel. In der Naß in Naß Malweise verlaufen und verschmelzen die Farben und es entstehen reizvolle Effekte.

Auch wenn das Oeuvre Erwin Kurtzes neben der Landschaftsmalerei auch andere klassische Motive der Malerei, wie das Porträt und das Blumenstilleben umfaßt, ist er in erster Linie ein Landschaftsmaler.

Seine Landschaften leben von der Spannung zwischen horizontalen und vertikalen Pinselstrichen. Seine realistische Stimmungsmalerei drückt sich in seiner leidenschaftlichen Schilderung des farbigen Lichtes der Tages- und Jahreszeiten aus.

Lebenswille, Bildung, Naturverbundenheit, Weltoffenheit, Heimatliebe, Traditionsbewußtsein und Gegenwartsnähe verschmelzen in der Persönlichkeit Erwin Kurtzes und bewirken die große Sympathie für den Künstler und Menschen, die sich auch von seinen Bildern beglückend auf den Betrachter überträgt.

Bevor ich das Wort an Herrn Roy übergebe, habe ich Herrn Kurtze und der Familie des Malers zu danken, ohne deren intensive Hilfe diese Ausstellung nicht möglich geworden wäre. Ich danke allen öffentlichen und privaten Leihgebern. Die Museumsmitarbeiter haben mich durch ihr Mitdenken und Mittun sehr unterstützt.

Herrn Sittner, dem Grafiker des Kataloges und der Plakate, möchte ich für seine unkomplizierte und zuverlässige Arbeit danken sowie meinem Mann, der diese Ausstellung restauratorisch begleitet.

Besonders fühle ich mich der Firma Technischer Handel und Industriebedarf Mrose verpflichtet. Ihr ist die Finanzierung des Plakates zu verdanken.

Es ist für uns ein ermutigendes Zeichen, daß sich wiederum ein angesehenes Unternehmen unserer Stadt sichtbar und nachdrücklich für die Belange der Kunst und des Museums eingesetzt hat.

Denn Kunst und Kultur ist richtig verstanden, und hier möchte ich meinem Mentor, Herrn Prof. Börsch-Supan aus Berlin zitieren:

"nicht nur der Füllstoff zum Ausschäumen der Freizeit, die Unterhaltung nach der Arbeit, sondern geistige Nahrung für die Bevölkerung, ohne die wir unsere Zukunftsprobleme nicht lösen könnten!"

Vielen Dank!

Finissage am 28. November 1999

Über 50 Gäste folgten der Einladung zur Finissage der Ausstellung Erwin Kurtze / Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen am 1. Advent in das Brandenburgische Textilmuseum. Die Tochter des Künstlers dankte im Namen ihres erkrankten Vaters allen Beteiligten für diese gelungene Ausstellung. Gegen 17.00 Uhr schloß sie nach 10 Wochen ihre Pforten.
Annemarie Kluge, Tochter des Künstlers Finissage am 1. Advent Musikalische Begleitung: Fabian Ludwig

Grußwort Beate Schneider,
Vorsitzende des Museumsvereins der Stadt Forst  (Lausitz) e.V.

Sehr geehrte Gäste,
liebe Museumsvereinsmitglieder,

herzlich Willkommen zur Finissage.

Eine überaus erfolgreiche Ausstellung, die dem Maler Erwin Kurtze gewidmet ist, geht heute zu Ende. Musikalisch umrahmt von Fabian Ludwig aus Cottbus, möchte der Museumsverein Ihnen heute noch einmal die Möglichkeit geben, sich intensiv mit den künstlerischen Werken Erwin Kurtzes auseinanderzusetzen und bei Kaffee und Kuchen gibt es sicherlich die eine oder andere Geschichte der Erinnerung zu erzählen. Leider ist Herr Kurtze erkrankt und kann heute nicht hier im Museum sein. Wir begrüßen aber seine Tochter, Frau Annemarie Kluge, und Ihren Mann.

Erwin Kurtze gehört zu jenen bildenden Künstlern aus Forst, die besonders die Schönheit der Natur um ihre Heimatstadt, die Selbstverständlichkeit ihrer malerischen Existenz und ihren Stimmungsgehalt für ihre Malerei entdeckten. Das Lebenswerk des Malers, das den weiten Zeitraum dreier Generationen umfaßt, steht in einer bemerkenswerten Geschlossenheit heute vor uns. In dieser Vielzahl und Vielfältigkeit sind seine Werke, so wie hier im Brandenburgischen Textilmuseum, noch nie gezeigt worden.

Daß diese Ausstellung so zustande gekommen ist, dafür gebührt Herrn Kurtze und seiner Familie großer Dank sowie Herrn Mrose, Familie Mudlack und all den privaten Leihgebern, die ungenannt bleiben wollen.

Wir möchten auch Ihnen, verehrte Besucher, danken, daß Sie diese Ausstellung angenommen haben und diese eine so große Resonanz hervorgerufen hat.

Bitte bleiben Sie uns weiter so verbunden, denn Sie wissen ja: "Kunst und Kultur ist richtig verstanden, nicht nur der Füllstoff zum Ausschäumen der Freizeit, die Unterhaltung nach der Arbeit, sondern geistige Nahrung für die Bevölkerung, ohne die wir unsere Zukunftsprobleme nicht lösen könnten!" (Zitat: Prof. Börsch-Supan)

Einen schönen, entspannenden Kunstnachmittag wünscht Ihnen

Ihre Beate Schneider

(Die Grußworte überbrachte Angelika Maaß im Auftrag der erkrankten Beate Schneider.)