Willi Jennrich
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Ausstellungsarchiv

Willi Jennrich

Malerei, Graphik, Zeichnung

21. Januar bis 3. April 2011

Willi Jennrich, am 28. Februar 1901 in Forst-Berge geboren, erlernte bei August Gritzbach das Malerhandwerk. Nach der Gesellenprüfung erweiterte Jennrich sein künstlerisches Können u.a. an der Mal- und Zeichenschule GmbH Berlin und der Reimann-Schule in Berlin. 1923 machte er sich als Gebrauchsgraphiker selbstständig. Jennrich gestaltete den Innenraum der Katholischen Kirche in Forst, bekam den Auftrag für Wandmalereien im Forster Krematorium sowie für die Dekoration der Laubengänge der Stadtmühle. Er arbeitete für die Zeitschriften «Der Junggeselle», «Der Reigen», «Die Schönheit» und «Die lustige Kiste» sowie für den Katalog «Geflügelbörse». Sein künstlerisches Werk umfasst Ölbilder, Zeichnungen, Aquarelle, Skizzen und Karikaturen. Er entwarf Dias für Kinowerbung und Werbeplakate, so u.a. für die Deutsche Rosenschau 1938 in Forst (Lausitz). Seit 1926 war Jennrich u.a. Mitglied des Reichsverbandes bildender Künstler, seit 1932 der Vereinigung bildender Künstler Berlin und trat 1934 der Reichskammer der bildenden Künste im Fachverband Bund Deutscher Maler und Graphiker e.V. bei. 1936 bezog er mit seiner Familie das neue Wohnhaus in der Ziegelstraße. Das von Jennrich selbst gefertigte Sgrafitto an der Vorderfront stellt die vier Jahreszeiten dar. 1941 wurde er einberufen, sein letztes Lebenszeichen ist ein Brief vom 14. Januar 1945.

Biographisches

 

    

 

   Selbstbildnis  
   Öl auf Pappe, 1935, 27x36 cm

  Forst im Winter

  Öl auf Leinwand, 1932, 84x62,5 cm