Jürgen Roy
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Ausstellungsarchiv

24. Januar bis 16. März 2014

Kunstausstellung

Jürgen Roy

Für den Urforster Jürgen Roy ist Beruf gleichzusetzen mit Berufung. Der gelernte Maler mit Meisterbrief nutzte sein Talent nicht allein nur zum Lebensunterhalt. Auch in seiner Freizeit drehte sich fast alles um die Malerei sowie deren Vervollkommnung. Dazu nutzte er die vor Ort ansässigen Malzirkel ebenso wie Studienangebote von Hochschulen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Einer der höchsten errungenen Preise war die Ehrung der von ihm besuchten Arbeitsgruppe Bildende Kunst mit dem Carl-Blechen-Preis III. Klasse im Jahr 1960.

Ob Aquarell, Ölpastell, Radierung, Monotypie, Tempera oder Bleistift- und Federzeichnung – seine Werke spiegeln die Liebe zur Natur in wild romantischen Szenen, hohen Himmeln und niedrigen Horizonten wider. Der Betrachter ahnt, dass dem Künstler besonders das Meer am Herzen liegt. Aber auch Portrait und Stillleben ziehen in ihren Bann. Zeichnungen aus der unmittelbaren Umgebung von Forst dürfen für Jürgen Roy jedoch ebenso wenig fehlen.

Der Künstler sagt über sich selbst: „In der Natur fühle ich mich am wohlsten, gestalte direkt von ihr, um so das Erlebnis pur einzufangen. Von der Ateliermalerei dieses Sujets halte ich nicht das meiste, denn von der Natur empfangene Eindrücke oder das momentane Empfinden können dabei nie so wiedergegeben werden. Natürlich ist das Aquarell nicht das einzige Ausdrucksmittel meiner Gestaltungen, aber mein liebstes. Figur, Akt, Portrait, Architektur oder Stillleben – das alles fließt in meine Tätigkeit ein.
Da auch das Aquarell der Grafik zugeordnet ist (wenn man auch umgangssprachlich von Aquarellmalerei spricht), sehe ich mich als Grafiker. Jeder Besucher möge bei der Betrachtung der Exponate für sich entscheiden, wie er dieselben einordnet. Diskussionen wird und soll es auch geben.“